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Grundsatzfragen der Gesundheitspolitik - Konstanz und Veränderung im Laufe der Zeit

In loser Reihenfolge veröffentliche ich an dieser Stelle eigene aktuelle Texte, aber auch Texte von Dritten, in denen ich zitiert werde. Wo es mir angezeigt erscheint, publiziere ich auch Texte aus meinem Archiv, welche tagespolitische Fragen spiegeln oder geeignet erscheinen, Muster oder Entwicklungsachsen aufzuzeigen.

 

Mitunter werden sich bei der Lektüre Ernüchterungen zeigen, etwa wenn in einem Referat aus dem Jahr 2002 von der «Schlussphase der Diskussionen um den Tarmed» die Rede ist. Zu meiner Ehrenrettung sei beigefügt, dass ich damals nach «Schlussphase» ein Fragezeichen gesetzt hatte. Es war und ist mir ein Anliegen, in möglichst vielen Bereichen mit Angehörigen anderer Berufe und Funktionen eine gemeinsame Sprache zu finden, was nicht immer-gelingt, vor allem nicht bei «Trigger-verdächtigten Begriffen wie «wirtschaftlich». Andernfalls sollten «träfe» Schlagwörter helfen, die «terminologische Lufthoheit» zu erringen. Beispiele: «drôle de guerre», «provinzielle Stilverspätung», «psychischer Hospitalismus des Gesundheitssystems». 

Dr. Heinz Locher, Gesundheitsökonom, Bern

Dokument von Prof. T. Poledna

14.06.2024 – Schaffhauser Nachrichten
SH – «Zurückhaltend sein mit Spitalneubauten»

Ein Vorstoss im Parlament fordert, dass der Bund bei der Spitalplanung mitredet, um im Gesundheitswesen effizienter zu werden. Denn die Spitallandschaft steuert auf eine Krise zu. Experten raten Schaffhausen bezüglich Neubau zur Vorsicht.

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13.06.2024 – helveticcare
Rente mal anders: Diese zehn Senioren gehen nach ihrer Pensionierung ungewöhnliche Wege

Zu Hause stricken oder die Zeitung auf dem Liegestuhl lesen: So stellen sich viele das Leben im Ruhestand vor. Dass dieses Bild längst überholt ist, beweisen folgende zehn Beispiele von Rentner:innen. Ob Model, Start-up-Gründer, Sportler oder Weltenbummler: Lassen Sie sich von ihren ungewöhnlichen Lebenswegen inspirieren.

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08.06.2024 – Tagblatt
SG, TG – Heinz Locher zur Beschwerde gegen St.Galler Herzchirurgie: «Unschön und schlechter Stil»

Gesundheitsexperte kritisiert Thurgauer Vorgehen gegen St.Galler Herzchirurgie – und macht einen radikalen Vorschlag.

Tagblatt

07.06.2024 – NZZ
Was wäre, wenn der Kanton Zürich nur noch ein Spital hätte?

Gesundheitsökonomen skizzieren, was niemand vorzuschlagen wagt

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05.06.2024 – SRF 1, Rundschau
Spitäler in der Krise – Der Kampf um Geld und Standorte 

Die meisten Spitäler in der Schweiz sind in finanziellen Schwierigkeiten – viele kämpfen ums Überleben. Ein Grund ist, dass es im Land noch immer zu viele Spitäler hat. Jedes Mal, wenn ein Spital geschlossen werden soll, gibt es Proteste und Widerstand, wie gerade jetzt in Wetzikon ZH. Nun könnte sich das Spitalsterben beschleunigen. Warum schaffen es die Kantone nicht, die Spitalkrise in den Griff zu bekommen?

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29.05.2024 – Der Bund
Notfalls soll der Bund Spitäler schliessen können 

Vorstösse verlangen, dass der Bund bei der Spitalplanungmitbestimmt. GLP-Nationalrat Patrick Hässig will gar, dass erdas letzte Wort hat. Die Kantone wehren sich.

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27.05.2024 – SRF 1, Schweiz aktuell
Freiburg: Mehre Spitalvorlagen kommen an die Urne 

Die Freiburger Bevölkerung stimmt gleich über mehrere Spitalvorlagen ab: Gelder für die Finanzierung laufender Investitionen, Planung eines Neubaus, eine Volksinitiative zur Wiedereinführung von permanenten Notfalldiensten an drei Standorten.

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19.05.2024 – NZZ
Er nannte sich Uwe der Löwe

Der CEO der grössten Schweizer Spitalgruppe muss gehen. Auch seine Nachfolger stehen bereits in der Kritik. Geschichte eines bizarren Falls. 

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18.05.2024 – NZZ
Der Chef des grössten Spitals muss gehen

Mobbingvorwürfe und tiefrote Zahlen werden Uwe E.Jocham von der Berner Insel-Gruppe zum Verhängnis 

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15.05.2024 – Anzeiger Region Bern
«Der Kanton will einfach zu viel»

Defizite im dreistelligen Millionenbereich, Mobbingvorwürfe und Rücktrittsforderungen: Die Berner Insel-Gruppe kommt nicht zur Ruhe. Damit steht sie nicht alleine da. Gesundheitsökonom Heinz Locher spricht über die Schweizer Spitalkrise, falsche Erwartungen und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.

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12.05.2024 – SonntagsZeitung
Von Anstand und Ausstand

Wie Lobbyisten Sparbemühungen hintertreiben

 

Steigende Krankenkassenprämien - Zahlreiche Parlamentarier haben ein Mandat aus der Gesundheitsbranche. Drei Beispiele zeigen, wie sie sich für ihre Klientel einsetzen - statt Kosten zu senken.

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02.05.2024 – SRF 1, 10 vor 10
«Wetzikon ist überall». 

«Wetzikon ist überall». Heinz Locher fordert eine grundlegende Neuorientierung der Gesundheitspolitik.     

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27.04.2024 – neo1
Woran krankt unser Gesundheitssystem? 

Das Schweizer Gesundheitssystem ist blockiert. Die Kosten steigen immer mehr, gleichzeitig fehlt es an Fachpersonal und Spitäler und Psychiatrien melden Millionendefizite. Die finanzielle Situation wird auch für die Prämienzahlenden immer schwieriger. Es gebe keine Einigung und niemand fühle sich verantwortlich, sagt der Berner Gesundheitsökonom Heinz Locher im neo1-Wochengespräch dazu. Er plädiert daher für weniger Spitäler, mehr Hausärzte und mehr Kompetenzen für den Bund.

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22.04.2024 – Medinside
Liebe Spitäler: Die Lage darf nicht fatalistisch akzeptiert werden

Hier Krankenkassen, da Spitäler: Das heutige Verhältnis zwischen den Tarifvertrags-Parteien in einem Kernprozess des KVG ist unhaltbar. Und es gäbe auch Alternativen.

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21.04.2024 – SonntagsZeitung
«Chefärzte von Spitälern verdienen teils über eine Million»

Spitzensaläre - Die Lohnsummen belasten die Budgets immer stärker und sind mitverantwortlich für die steigenden Prämien.

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17.04.2024 – Medinside
Spitalkrise: Die Schuld der Kantone

Für KSGR-Chef Hugo Keune sind die Krankenkassen schuld an der Spitalmisere. «Jein», sagt Heinz Locher: Die Kantone sind mitschuldig.

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14.04.2024 – TeleBärn
Ökonom fordert Rücktritt von Insel-Leitung

Der Berner Gesundheitsökonom Heinz Locher fordert den Rücktritt vom Insel-Leitungsduo. Dies, nachdem sich Klinikdirektoren und Chefärztinnen mit einem kritischen Brief an die Leitung gewandt haben. Für den Ökonom ist klar, die Konflikte haben Auswirkungen auf das ganze Berner Gesundheitssystem. Schon länger sorgt die Insel-Gruppe für negative Schlagzeilen. Es geht um Finanzierungsprobleme, Mobbingvorwürfe und Fehlentscheide.

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08.04.2024 – Blick
Betreuungsnotstand absehbar

In der Schweiz steigt die Nachfrage nach häuslicher Betreuung für die alternde Bevölkerung, doch der Pflegesektor kämpft mit Personalengpässen und schlechten Arbeitsbedingungen. Ein Start-up will Abhilfe schaffen.

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06.04.2024 – Tagblatt
«Der Mehrwert ist begrenzt»: Experte kritisiert die gemeinsame Spitalliste von St.Gallen und beiden Appenzell

Die drei Kantone St.Gallen, Appenzell Ausser- und lnnerrhoden sprechen von einem Durchbruch in der Spitalpolitik und einem

«historischen Tag». Doch erreichen sie mit der gemeinsamen Spitalliste ihr angestrebtes Ziel? Ein Gesundheitsökonom zweifelt.

Tagblatt

25.03.2024 – bz Basel
«Basel ist überall»

Spitalbaupolitik anstatt Gesundheitspolitik, «Geiselnahme» der Gesundheitspolitik durch die Regionalpolitik, Beton statt Grundversorgungsnetze – Lesen Sie das Interview in der bz Basel.

März 2024– Heime & Spitäler
Das «Réseau de l’Arc» - eine wegweisende Innovation?

Kommentar von Heinz Locher

Hier gehts zum kompletten Interview

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20.03.2024 – Medinside
Experte über den Insel-Verlust:
«Sie wussten vom Risiko»

Der Berner Gesundheitsökonom Heinz Locher kritisiert die Leitung der Insel Gruppe. Er schlägt nun vier radikale Massnahmen vor.

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13.03.2024 – Medinside
Insel schreibt Rekordverlust, ist aber zuversichtlich

Der Verlust von 113 Millionen Franken beunruhigt die Insel-Leitung nicht sehr. Gesundheitsexperten jedoch schon.

Mit Stellungnahme von Heinz Locher

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14.02.2024 – Medinside
Die heisse Diskussion um Insel-Premium-Abteilung

Darf ein Universitätsspital mit seiner Luxus-Abteilung die Allgemein-Abteilung sponsern? Ja, das sei sozial, finden Krankenkassen-Experten.

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31.01.2024 – Medinside
Ein Universitätsspital ist kein Privatspital- eine kritische Stellungnahme

Zusatzversicherte dürfen im obersten Stock des neuen Inselspitals eine schönere Aussicht geniessen - aber auch bessere Behandlung. Unschön findet das ein Kritiker. 

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22.01.2024
Trari Trara – der Qualitätsvertrag ist da

Vollmundig posaunen H+, santésuisse und curafutura das Zustandekommen des ersten Qualitätsvertrags zuhanden des Publikums urbi et orbi heraus. Es sei dies «ein Beleg für die gute Zusammenarbeit von Spitälern und Kliniken mit den Krankenversicherern».

In Tat und Wahrheit ist diese Medienmitteilung ein Beleg für schlechten Stil und Unredlichkeit. Es stimmt traurig, dass verschwiegen wird, dass eine gesetzliche Pflicht zum Abschluss derartiger Regelungen seit 1996 besteht (KVV Art. 77 in der am 1.1.1996 in Kraft getretenen Fassung), sei es in den Tarifverträgen oder besonderen Qualitätssicherungsverträgen.

Nicht minder bedenklich ist  es, dass die Kantonsregierungen, denen seit eh und je die Genehmigung dieser Tarifverträge obliegt (KVG Art. 46 Absatz 4 in der am 1.1.1996 in Kraft getretenen Fassung), nicht auf einer angemessenen Qualitätssicherung bestanden haben: «Die Genehmigungsbehörde prüft, ob der Tarifvertrag mit dem Gesetz und dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und Billigkeit in Einklang steht.»

Liebe Verbandsoberen: Im 28. Jahr ununterbrochener Gesetzesverletzung wäre De- und nicht Hochmut angezeigt.

Liebe Politikerinnen und Politiker von Bund und Kantonen: Wie wäre es, wenn anstelle immer neuer Regelungen einfach mal die geltenden befolgt und umgesetzt würden?

Liebe BAG-Oberen: Ihnen obliegt die Aufsicht über die Krankenversicherer. Offensichtlich haben Sie diesbezüglich nicht auf der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bestanden.

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